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27.09.2015 Fahrzeugeinweihung des neuen HLF 20 PDF Drucken E-Mail

Freuen sich über das neue HLF für die Löschgruppe Wewelsburg: v.l Pastor Ralf Scheele, stellv. Stadtbrandmeister Meike Sieke, stellv. Kreisbrandmeister Christoph Müller, stellv. Stadtbrandmeister Hubert Hesse, stellv. Löschgruppenführer Bernd Schröder, Löschzugführer Kai Fischer, Bürgermeister Burkhard Schwuchow und Stadtbrandmeister Andreas Müller


Die Löschgruppe Wewelsburg hat im Rahmen eines Tages der offenen Tür im Feuerwehrgerätehaus am Sonntag, 27. September, auch die offizielle Indienststellung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges 20 gefeiert. Das Fahrzeug selbst war bereits Ende April nach intensiver Schulung und Unterweisung einsatzbereit gemeldet worden.

Bei herrlichem Sonnenschein wurden die Bevölkerung sowie weitere Gäste der umliegenden Feuerwehren und Hilfsorganisationen um 11:00 Uhr am Gerätehaus empfangen.

Löschzugführer Kai Fischer eröffnete die Veranstaltung mit einleitenden Worten zum Beschaffungsvorgang, der bereits im Herbst 2012 begann und dankte den Kameraden für ihre Unterstützung bei der gesamten Ausarbeitung.

"Sicherheit ist die Grundlage jeglicher Lebensqualität, weshalb die Bereitschaft der Feuerwehrleute, sich ehrenamtlich für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen, hohe Anerkennung verdient. Neben einem motivierten und gut ausgebildeten Team, ist aber auch die Ausstattung ein wesentlicher Punkt. Daher freut es mich sehr, dass die Stadt Büren die Freiwillige Feuerwehr nun mit diesem neuen Tanklöschfahrzeug unterstützen kann", schildert Bürgermeister Burkhard Schwuchow. Insgesamt 360.000 Euro hatte die Stadt Büren mit dem neuen HLF 20 in die Sicherheit der Bevölkerung investiert.

Im Anschluss vollzog Pastor Ralf Scheele vom Pastoralverbund Büren die kirchliche Segnung des Fahrzeuges und die Fahrzeugschlüssel wurden symbolisch an die Löschgruppe Wewelsburg übergeben. Bei gemütlichem Beisammensein und musikalischer Unterhaltung durch Tambourcorps & Musikverein "Edelweiß" aus Wewelsburg, konnte sich die Bevölkerung daraufhin selber ein Bild vom neuen Fahrzeug machen.

Bei einer Übung der Jugendfeuerwehr am Nachmittag wurde ein Löschangriff simuliert, wo auch der auf dem Fahrzeugdach montierte leistungsstarke Wasserwerfer (1.600 L/min) zum Einsatz kam. Die Leistungsfähigkeit des neuen Fahrzeuges konnte ebenso bei der darauf folgenden technischen Rettung einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten PKW durch die Kameraden der Einsatzabteilung unter Beweis gestellt werden.


Nach der Übung konnten sich Zuschauer selber mit der Funktionsweise der eingesetzten hydraulischen Rettungsgeräte vertraut machen.




Weitere Merkmale zum Fahrzeug:
Die feuerwehrtechnische Beladung des 15 t schweren und 290 PS starken MAN TGM 13.290 ist auf einem QuadraVA-Aufbau der Fa. Schlingmann verlastet. Eine leistungsstarke FPN 10-3000, ein 2.000 L fassender Löschwassertank und ein 120 L-Schaummitteltank mit einem im Druckabgang integrierten Zumischer bilden die Grundlage für einen effektiven Löscheinsatz.

Weitere Ausstattungskomponenten sind ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast mit 4 Xenon-Scheinwerfern, eine LED-Umfeldbeleuchtung, sowie eine Verkehrswarneinrichtung am Heck. Für die technische Hilfeleistung werden unter anderem ein leistungsfähiger Rettungssatz mit Schere / Spreizer, Rettungsteleskopzylinder, Pedalschneider, Niederdruck- und Hochdruckhebekissen, ein Stromerzeuger (9 kVA), sowie eine Säbelsäge mitgeführt.

Zur Erstversorgung von Verletzten steht dem rettungsdienstlich ausgebildeten Personal der Löschgruppe zudem eine entsprechende Ausrüstung u.a. mit Sauerstofftasche, AED, Notfalltasche und Spineboard zur Verfügung.